Vivaldi, die Vergänglichkeit und was bleibt

Der November ist eine Zeit in der wir Friedhöfe besuchen und manchmal auch über Vergänglichkeit und das was bleibt nachdenken. Als ich gestern Die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi hörte ging mir folgendes durch den Kopf.

Antonio Vivaldi ( 1678-1741 ) war ein genialer Komponist. Er wirkte in Venedig, Mantua und Wien. Trotz seiner Berühmtheit, die er schon zu Lebzeiten genoss, lebte er überwiegend in sehr bescheiden Verhältnissen. Von den Reichen und Mächtigen seiner Zeit wurde er oft mit ein paar Gulden für „tanta musica“ abgespeist. Als er starb wurde er in einem Wiener Armengrab verscharrt. Die Großen und Mächtigen, von deren Gnade und Gönnertum er lebte, wurden nach ihrem Tod mit prächtigen Grabmäler geehrt.

Doch, wer spricht heute noch von denen? wer kennt ihre Namen? Die Werke Vivaldis werden aber noch heute, 300 Jahre später gespielt und in zukünftigen Jahrhunderten – sofern wir es nicht schaffen, diese Erde für menschliches Leben unbewohnbar zu machen – werden sich noch Menschen an seiner Musik erfreuen.

Vielleicht denken wir einmal darüber nach, was bleibt, wenn wir in unserem Alltag manche Dinge für so wichtig halten.

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