Trump the President of an Unwavering Minority and There`s a simple Way to Get Rid of Him in 2020

Trump often lies, but I think he didn`t lie, when he said
‚I could shoot somebody and I wouldn’t lose any voters‘. There are 50-55 million hardcore Trump supporters, who will vote for him
whatever he does, bad or stupid. That’s a scary fact, but that doesn`t mean the USA and the world can`t get rid of him in 2020. 

In 2016 he won the majority of the Electoral College he only had 63 million , only 27% of the people entitled to vote in the USA, Clinton had 28%, others 3% and not-voters were 42%. There`s the key point. Trump has decided to split the country and he relies on his fanatical followers who unconditionally support him. This tactic can work because of the voting system. But there`s a good chance, it will not.

In the USA there`s  always a big difference between the people who are entitled to vote, who are registered for voting and who actually vote. 
That’s why I’m convinced that an important preliminary decision will be made before the actual election day in 2020.

If you don`t want Trump to win in 2020 again
You should convince enough people to register for the election and actually vote  

Liberal Democracy has to be defended against Trump Putin Erdogan etc

TrumpPutinErdogan

„Democracy is nothing more than mob rule, where 51% of the people may take away the rights of the other 49%.“ This quote is attributed to Thomas Jefferson.
It is not sure, if it really is of him. Regardless of whether he said it or not, there`s an important warning about a possible misunderstanding of democracy in it. If you understand democracy solely as the rule of the majority, then it is fatal. Then we have a democracy of wolves, where 2 wolves and 1 sheep vote by majority what`s on the menu for dinner.

Liberal Democracy as it has been developed for more than two centuries is much more than rule of the majority. It includes separation of powers between Executive Legislative and Judiciary. Many checks and balances, minority protection and a free press are immutable elements of the Constitution.

Putin and Erdogan can claim to have a majority of voters behind them. Trump has won in free elections a majority in the Electoral College. But all of them don`t want independent courts, call a free press enemy of the people and ignore rights of minorities. Russia and Turkey are countries with a low democratic tradition,  and of course it`s easier in such countries for an authoritarian leader to turn democracy into an empty facade than in a country with a stable democracy.

But we have be on the guard. Many people in Western countries seem to long for simple solutions and strong leaders. It’s no coincidence that at right-wing Pegida rallies in Dresden Germany people shouted „Putin Putin“. People who despise liberal democracy and human rights very often show sympathy for politicians like Putin in Russia or Orban in Hungary. They are calling for „law and order“ even if democracy is destroyed and they claim to be the People.

Surely it`s easier to follow a so called strong man or a „Law and Order“ party that promises easy solutions. But there are lots of examples in history where this path leads. Let`s defend liberal democracy. Democracy needs active democrats!

Es gibt keine Nationalkultur So etwas existiert nur in den Köpfen von Nationalisten die von Kultur keine Ahnung haben

deutsche_leitkulturKulturbegriffe und Kulturdefinitionen gibt es unzählig viele. Der Begriff Kultur ist abgeleitet aus dem Lateinischen „Cultura“ und bedeutet ursprünglich: Bearbeitung, Pflege, Ackerbau. Allgemein gesagt ist also jede Veränderung der Natur durch menschliche Handlungen und Äußerungen Kultur und darauf beruhend, die Gesamtheit der Lebens- und Arbeitsformen einer menschlichen Gruppe.  Es wird heute u.a. unterschieden zwischen dem normativen Kulturbegriff, dem totalitätsorientierten Kulturbegriff, dem differenztheoretischen Kulturbegriff und dem bedeutungs- und wissensorientierten Kulturbegriff. Im soziologischen Bereich spricht man von Hochkultur, Massenkultur, Populärkultur, Subkultur etc. Umfangreiche Bücher sind voll von Definitionen und Erörterungen dieser Begriffe. Ersparen wir uns das.

In den letzten Jahren geistert nun der Begriff „deutsche Leitkultur“ durch politische Diskussionen. Er wurde zuerst 1998 von dem CDU Politiker Jörg Schönbohm verwandt. Dieser distanzierte sich aber 2006 wieder von diesem Begriff. Allerdings hatten sich andere Politiker bereits dieser Vokabel bemächtigt, zuerst 2000 Friedrich Merz um sich vom Multikulturalismus abzugrenzen. Seitdem taucht der Begriff „deutsche Leitkultur“ immer wieder auf, nicht zuletzt in Parteiprogramm der AFD. Und vor allem Unionspolitiker sahen sich immer wieder veranlasst ihre Meinungen und Weisheiten zum Thema Leitkultur zum besten zu geben.

Kultur, egal welcher Begriff davon gemeint ist, hört nicht an den nationalen Grenzen auf. Es gibt keine spezifisch deutsche Kultur abseits der Sprache. Und auch die wird nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands gesprochen. Es gibt zb hervorragende Vertreter deutschsprachiger Literatur in der Schweiz und in Österreich. Andere Bereiche der Hochkultur sind völlig international, also Musik oder bildende Künste. Bei Pop oder Massenkultur stellen wir die gleichen Phänomene in Berlin, London oder Paris fest. Und wenn es um kulinarische Kultur geht, da ist beispielsweise die Pizza heute weder auf Neapel noch auf Italien beschränkt, sondern sie ist in Deutschland, Frankreich, England oder Amerika gleichermaßen beliebt.

Eine Nation aber bezieht sich auf einen politisch definierten und hiernach begrenzten Lebensraum. Eine solche Begrenzung kann daher nichts mit Kultur zu tun haben, die wesentlich sinnlich ist. Der Begriff kann aber als politisches Medium eines Staates verwendet werden, besonders um eine bestimmte Form des Populismus zu bedienen. Wesentliches Merkmal einer sogenannten Nationalkultur ist die Vortäuschung einer familiären menschlichen Gemeinschaft, die einen Gemeinsinn für einen Führer oder eine herrschende Clique liefert und diesen für ihren Herrschaftsanspruch moralisch benutzt.

Wenn der Begriff einer Leitkultur Sinn machen soll, dann vielleicht in dem Sinne, wie der deutsche Politikwissenschaftler syrischer Herkunft Bassam Tibi ihn 1996 in die politische Debatte einführte. Er sprach von einer „europäischen Leitkultur“ basiert auf westlich liberalen Wertvorstellungen, dazu gehören dann Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft. Solch eine Leitkultur könnte tatsächlich eine Klammer für alle Deutschen sein, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Diese Art von Leitkultur ist dann aber auch nicht auf einen bestimmten geographischen Bereich begrenzt. Sie ist dort eine Leitorientierung, wo die Werte der westlich liberalen Demokratie gelten.

 

 

The last word wisdom ever has to say He only earns his freedom and existence Who`s forced to win them freshly every day

These are the last words of Dr. Faust in Goethe’s eponymous tragedy. It took me a long time to understand the wisdom and actuality of these words. We have to fight every day to keep things in a reasonable condition.

Think about freedom and democracy, it will not get by itself and it is not enough that it`s written down in the constitution. Again and again it is necessary to defend freedom and democracy. If you sleep in a democracy, it is possible that you will wake up in a dictatorship.

It`s about 30 years ago the end of history was declared and Fukuyama argued Western liberal democracy may signal the endpoint of humanity’s sociocultural evolution and the final form of human government. Today we know, the opposite is true. Liberal democracy and its values are under attack more than for a long time. And it is our job to defend them. We are forced to win them freshly every day. If we can do so, we will deserve to live in freedom and democracy. Let us resist all attempts to undermine the contents and values of our liberal Western democracy.

Democracy is no spectator sport!

GoethesFaust

Lehren aus der Geschichte von Weimar Macht die Systemparteien stark

wahlenWeimar

Am 9.Novenber 1918 wurde in Deutschland die Republik ausgerufen, sogar zweimal, von Philipp Scheidemann und von Karl Liebknecht. Scheidemann war ein führender SPD Politiker, Liebknecht der Führer des Spartakusgruppe, die sich aus den Kriegsgegner unter den Sozialdemokraten gebildet hatte, nachdem die überwältigende Mehrheit der SPD 1914 die Kriegskredite für das kaiserliche Militär mit bewilligt hatte.

Die Führer des Spartakusbundes Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden im Januar von rechtsgerichteten Freikorps-Soldaten ermordet ( wahrscheinlich mit Wissen oder sogar Billigung führender SPD Politiker), der Aufstand ihrer Anhänger niedergeschlagen. Am 19. Januar wurde die Verfassungsgebende Weimarer Nationalversammlung gewählt, die von Februar 1919 bis Mai 1920 die erste demokratische Verfassung Deutschlands erarbeitete und beschloss.

Knapp 14 Jahre war Deutschland eine Demokratie bis zur Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933. In dieser Zeit fanden 7 demokratische Reichstagswahlen statt. 13 Regierungen konnten sich auf eine Mehrheit im Reichstag stützen, seit dem 31.03.1930 gab es nur noch Präsidialkabinette, die keine Mehrheit im Reichstag hatten. In den 10 Jahren zwischen 1920 und 1930 konnten die Parteien, die das demokratische System von Weimar bejahten, zwischen 52 und 62 Prozent auf sich vereinigen. Das System der parlamentarischen Demokratie wurde sowohl von der extremen Linken (KPD) als auch der extremen Rechten (DNVP u.a.) abgelehnt. Die einen wollten die Herrschaft der Arbeiterräte, die anderen die Rückkehr zu einer autoritär geführten und vom Militär gestützten Monarchie. Problematisch war auch, dass die Weimarer System-Parteien oft nicht geschlossen zueinander standen. Immer wieder gingen Parteien der Weimarer Koalition Bündnisse mit rechten Systemfeinden ein. Bereits 1920 wurde die Fraktionsgemeinschaft aus Zentrum und Bayerischer Volkspartei aufgelöst und die BVP unterstützte zb bei der Reichspräsidentenwahl 1925 den Reichsblock, der die Wahl Hindenburgs unterstützte. Auch die DVP (Stresemann), meist eine der staatstragenden Parteien der Weimarer Zeit, unterstütze die Wahl Hindenburgs und im 4. Kabinett Marx (  01.02.1927 – 28.06.1928) gingen die bürgerlichen Weimarer Systemparteien sogar eine Koalition mit der rechtsextremen DNVP ein.

Nach solchen Vorspielen war es kein Wunder: Das Weimarer System kam nach der Weltwirtschaftskrise, die im Oktober 1929 begann, total ins Wanken. Die rechtsextreme Wählerschaft wurde von der NSDAP größtenteils aufgesogen und wuchs während der wirtschaftlichen Depression ständig an. Die Anti-Systemparteien von Rechts und Linksaußen hatten schließlich zusammen fast 60%. Die von der Moskauer Komintern gesteuerte KPD sah den Hauptfeind nicht in den Nazis, sondern in der Sozialdemokratie. So erschien es fast zwangsläufig, dass der Reichspräsident Hindenburg Hitler zum Reichskanzler ernannte. Bei den nicht mehr freien Reichstagswahlen im März 1933 bekam die extreme Rechte knapp 52%, anschließend wurden die demokratischen Parteien verboten oder „gleichgeschaltet“ und das Unheil nahm seinen Lauf.

Heute 100 Jahren nach der Ausrufung der ersten deutschen Republik ist alles anders, oder? Anders als in der Weimarer Zeit bekommen die Parteien, die eindeutig zur parlamentarischen Demokratie stehen, bei Wahlen deutlich mehr als 80%. Eine extreme Linke, die in der Sozialdemokratie und den anderen Parteien der Mitte den Hauptfeind sieht, gibt es nicht, bzw Splittergruppen, die das vielleicht so sehen mögen, sind völlig bedeutungslos. Da könnte man doch rechtsextreme Parolen und systemfeindliche Äußerungen von Leuten, die in der AFD eine immer wichtigere Rolle spielen beinahe als ärgerliches aber ungefährliches Randphänomen abtun.

Aber zwei Tatsachen sind beunruhigend. Mindestens ein Drittel der Bevölkerung sind laut Umfragen anfällig für autoritäres und fremdenfeindliches Gedankengut. Wir leben augenblicklich in einer Phase wirtschaftlichen Aufschwungs. Die Erfahrungen der Weimarer Zeit lehren uns, bei einer großen ökonomischen Krise  kann sich das Wählerpotential der Rechtsextremen schnell mehr als verdoppeln. Die zweite bedenkliche Tatsache ist: Es gibt auch unter Politikern demokratischer Parteien immer wieder Leute, die versuchen rechtsextreme Parolen zu imitieren. Sie schwafeln von einer konservativen Revolution und sie rechnen sich bürgerliche Mehrheiten zusammen, bei denen auch die rechtsextreme AFD mit einbezogen wird.

Also kein Anlass für eine totale Entwarnung. Stattdessen sollten wir aus der Geschichte von Weimar lernen. Das heißt: Lasst uns die Systemparteien stark machen! Und: Die Politiker der Mitte können und sollen untereinander streiten, aber sie müssen einig sein, den rechten Rand konsequent auszugrenzen!WeimarerRepublik

What Drove Early Man Across The Globe The idea of ethnically pure countries is complete nonsense

“ There was a Roman captain, a dark fellow, brown as a ripe olive, he managed to teach Latin to his blond girl on the banks of River Rhine, then a Jewish spice dealer came into the family, a serious man, who converted to Christianity before the wedding and founded the Catholic tradition of the house. Then a Greek doctor, a Celtic legionary, a Swedish knight, one of Napoleon`s soldiers, a deserting Cossack, a Black Forest craftsman, a wandering miller`s apprentice from Alsace, a fat boatswain from Holland, a Magyar, a Pandur, an officer from Vienna, a French actor, a Bohemian musician and all the whole mixed up crowd that lived, brawled, drank and sang and begot children along the River Rhine! That Goethe character came out of the same pot. Also a guy named Beethoven and Gutenberg and – ah whatever, look it up in a lexicon. They were the best my friend, the best in the world! And why? Because the nations mixed there, like the waters from the springs and brawls and rivers that flow together in a great living stream.“
These words are spoken by the main character of Carl Zuckmayer`s “ The Devil`s General“ and the German author proves by them the absurdity of Nazi racist ideology. Nazi ideology has led humanity into disaster, but is it really totally overcome? Aren`t there voices, that consider mixed people for a disaster?  The opposite is true. There has been migration since mankind exists. Anthropologists believe early humans evolved in Africa and then moved out from there in successive waves. However, what drove their migrations has been a matter of conjecture. One new explanation is climate change.

All people living today are more or less mixed people. And you really can say, where most migration took place, it was not to the detriment of the country. Zuckmayer tries to prove that by the example of the population in western Germany, in the Rhineland. Great characters grew up there, and the same applies for other parts of the world. You will find nowhere a complete ethnically pure country. And that`s okay.

I don`t want to be misunderstood, of course migration in our times needs rules and limits. And the problems of the South will not be solved by  overwhelming and uncontrolled migration from South to North. But it is a dangerous attitude to regard it as an evil. Let`s see the challenge and the chance.

Looking back very long in history we all are descendents of immigrants.

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Die Politik wird sich daran gewöhnen müssen: Das Parteien Spektrum ist nicht mehr das wie vor 40 Jahren, Na Und ?

LTWHessenVor 40 Jahren war vieles einfacher und übersichtlicher: 3 Fraktionen im Bundestag, davon 2 große und eine kleine als Zünglein an der Wage. Sicherlich war Leben für Spitzen-Politiker in Bund und Ländern damals einfacher als heute, wo im Regelfall 6 Fraktionen da sind und es nicht immer leicht ist, eine Mehrheit zusammen zu bekommen. Aber eine Krise der Demokratie ist das bestimmt nicht.

Tatsache ist, überall ca 3/4 oder mehr für Parteien der Mitte. Eine Partei links der Mitte, die aber unsere parlamentarische Demokratie und die Grundwerte der Verfassung in keiner Weise in Frage stellt und eine Partei rechts der Mitte, die ganz offensichtlich vor allem jenen eine politische Heimat bietet, die mit einem autoritären, Nazi-affinen Gedankengut leben und für Überfremdungsängste und rassistische Vorurteile anfällig sind. Diese Menschen hat es auch vorher immer gegeben, auch wenn wir uns vielleicht über deren Zahl Illusionen gemacht haben. Sie waren damals unter den Anhängern anderer Parteien und unter den Nichtwählern kaum sichtbar.

Insgesamt leben wir in Deutschland in einer politischen Situation um die uns viele andere Länder beneiden würden. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Regierungskoalitionen in der Regel von 3 Parteien  gebildet werden, vielleicht wird es auch vorübergehend in einzelnen Ländern oder im Bund Minderheitsregierungen geben. Aber alles keine Katastrophe. Im Übrigen bei 4 Parteien der Mitte und wahrscheinlichen Dreier-Koalitionen wird eine dieser Parteien immer wieder die Gelegenheit zur Erneuerung in der Opposition haben.

Die Situation ist letztlich nicht anders- eher besser- als in Ländern, die durch ihr Wahlsystem defacto ein Zwei-Parteien-System haben. Auch dort gibt es 6 oder mehr verschiedene politische Strömungen, die sich aber im wesentlichen innerhalb der beiden großen Parteien abspielen. Dadurch sind die Flügelkämpfe innerhalb der großen Parteien für den Wählern schwerer durchschaubar, als wenn er die Entscheidung zwischen 6 Parteien hat. Außerdem besteht, wie wir z.Zt in den USA und im UK erleben, die Gefahr, dass eine radikale Strömung eine der beiden Parteien unter ihre Kontrolle bringt.

Seien wir also froh und zufrieden über das politische Parteien Spektrum in Deutschland und dass demokratische Parteien bei den Landtagswahlen in Hessen insgesamt ca 87,5% bekommen haben.

Die Demokratie – und nur die Demokratie – stellt sicher, dass jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient. Und jede Generation muss von neuem hart daran arbeiten, die Rechte und Freiheiten zu bewahren, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen.