Trump in the trap, either he appears as a coward or he starts a war that can not be won

Nobody says the Iran nuclear deal solved all problems with Iran. But the agreement signed in 2015 by the United States, the United Kingdom, Russia, France, China, Germany and the European Union worked, it prevented Iran from developing nuclear weapons . Trump ended the agreement for a simple reason, his predecessor was involved in the establishment of this agreement. And he thought of course, everything Obama did was crap and himself would easily be able to do better.

Now he is in a trap. His strategy of maximum pressure ended in a disaster. He faces pressure from Iran. The only result achieved so far is, the hardliners in Iran have gained influence in the country and they show him that not only Iran but also the West is very vulnerable . What’s next?

If Trump continues logically on his way, he will order military strikes. But in this case an asymmetric war will begin and there will be no winners but only losers. And Trump knows this will significantly worsen his chances of re-election. That`s the reason he hesitates.

There are many warning voices saying the situation is similar to the situation before the onset of WWI , when the major powers staggered sleepwalking into war. There are high risks and weak hopes Europe might be able – perhaps involving Russia – to calm the situation and prevent the worst. I doubt, but hope dies last.

Perhaps Trump’s instincts and his hope to be reelected prevent him from making fatal decisions. I am afraid, we only can pray for peace.

Die Menschheit steht vor einer Umbruchsphase wie sie zuletzt vor mehr als 10.000 Jahren stattgefunden hat

Es ist 11 bis 12 Tausend Jahre her, da begann eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte. Der Mensch wurde sesshaft und gleichzeitig fand der Übergang von Jäger und Sammlerkulturen zu einer bäuerlichen Lebensweise mit domestizierten Tieren und Pflanzen statt. Der Mensch, bis dahin nur mit dem reinem Überleben beschäftigt, fing an sich die „Erde untertan“ zu machen, ihre Ressourcen systematisch zu nutzen. Der Übergang zum Neolithikum dauerte bis zu 5.000 Jahre. Voraussetzung war wahrscheinlich ein Klimawandel, der zuvor stattgefunden hatte, Begleiterscheinungen waren Migration und weitreichende gesellschaftliche Veränderungen.

Fortschritt und Wachstum, die sich anfangs nur im Schneckentempo entwickelten, wurden schneller vor allem in der Neuzeit, sie nahmen Fahrt auf mit der ersten industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts und die Entwicklung beschleunigte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts in einem atemberaubenden Tempo, so dass heute schon von Industrie 4.0 die Rede ist. Dabei haben wir allerdings ein System der Produktion und des Konsums entwickelt, das basiert ist auf ständigem Wachstum und steigendem Ressourcenverbrauch und dies in einer Welt, deren Ressourcen eindeutig begrenzt sind. Es muss jedem einleuchten, dass ständiges – zumindest quantitatives – Wachstum und steigender Ressourcenverbrauch in absehbarere Zeit in einer Katastrophe enden müssen.

Das Problem ist allerdings, bei dem Tempo, das die Entwicklung heute angenommen hat, haben wir nicht viel Zeit. Während in früheren Jahrtausenden und Jahrhunderten die Menschen über Generationen Zeit hatten, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, bleibt uns im 21. Jahrhundert diese Zeit nicht. Und die Erde ist durch die rasante Entwicklung der Informationstechnologie wesentlich kleiner geworden. Wie man in Europa oder USA lebt, ist in Afrika oder Indien kein Geheimnis mehr. Ein US Bürger lebt, als ob wir 5 Erden zur Verfügung hätten, ein Deutscher als ob es 3 wären und die Vergleichszahl für einen Inder ist 0,7 Erden. Ziemlich problematisch jetzt dem Inder zu sagen, er solle mal auf die Ressourcenknappheit Rücksicht nehmen, oder ?

Wenn ein Kollaps vermieden werden soll, dann geht es um viel mehr, als Autos mit Verbrennungsmotor gegen Autos mit Elektroantrieb auszutauschen. Dann geht es darum, unsere gesamte Art zu leben, zu denken, zu konsumieren und zu produzieren total umzustellen. Es reicht auch nicht ein neues Heizungssystem einzubauen, das in 10 oder 20 Jahren schon wieder veraltet ist und am besten gegen ein moderneres ausgetauscht werden sollte. Damit drehen wir letzten Endes nur weiter an einer Beschleunigungsschraube, die uns dem Kollaps näher bringt. Ein SUV mit Elektromotor wird auch die Produktion immer größerer Batterien notwendig machen usw . Nach 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte, in denen wir so handelten als ob die Ressourcen dieser Erde unbegrenzt wären, muss jetzt ein totales Umsteuern stattfinden. Es wird vielmehr notwendig sein, unsere Art zu Denken auf das Prinzip der Nachhaltigkeit umzustellen und entsprechend zu konsumieren und zu produzieren.

Ich gebe zu, angesichts dieser Mammut-Herausforderung kann man leicht mutlos werden. Aber was ist die Alternative? Resignieren? wir fahren eh vor die Wand, also mit Vollgas voran? Nein, das darf nicht unsere Haltung sein. Elektromobilität, Einschränkung des Individualverkehrs, Ausstieg aus den fossilen Energien, all das ist notwendig. Aber wir müssen noch viel mehr verändern. Das geht von Ernährungsgewohnheiten bis zu Konsumgewohnheiten in allen Bereichen, also zB statt 10 T-Shirts eins, das so verarbeitet ist, dass es viele Jahre hält und so manches mehr in diese Richtung.

Wenn uns das alles nicht gelingt, haben wir möglicherweise Ende dieses Jahrhunderts eine Welt, in der die eine Hälfte der Menschheit die andere umbringt oder im schlimmsten Fall ist das Ende menschlichen Lebens überhaupt auf diesem Planeten nahe. Die Welt wird nicht untergehen. Leben wird es immer geben. Aber menschliches Leben? Da können wir nicht so sicher sein. Wir haben – historisch gesehen- wenig Zeit. Es bleiben wahrscheinlich weniger als 100 Jahre Zeit, uns auf eine neue Denkweise und ein neues Zeitalter einzustellen. Fangen wir an!

Friedliche und nicht friedliche Religionen? Welch ein Unfug!

Es gibt viele Argumente für und gegen Religionen. Die Einen glauben, Menschen brauchen Religionen und die Anderen sind überzeugt, Religionen haben der Menschheit vor allem Unglück und Kriege gebracht. Vielleicht hat auch John Lennon Recht als er sagte:

„Ich glaube an Gott, aber nicht als eine Sache, nicht als alter Mann am Himmel. Ich glaube, dass das, was die Leute Gott nennen, etwas in uns allen ist. Ich glaube, dass das, was Jesus und Mohammed und Buddha und alle anderen sagten, richtig war. Es ist nur so, dass die Übersetzungen schief gelaufen sind.“

Unabhängig davon bin ich überzeugt davon, problematisch ist eine Verbindung zwischen Staat und Kirche. Dass kirchliche und weltliche Kräfte unselige und enge Allianzen eingegangen sind, ist eine Tatsache, die wir häufig feststellen und kein für eine bestimmte Religion spezifisches Problem. Nicht nur im finsteren Mittelalter auch die absoluten Herrscher in der Zeit der Aufklärung leiteten ihre Macht von Gottes Gnaden ab. Die Verbindung von Thron und Altar war noch im 19. Jahrhundert sprichwörtlich und in den evangelischen deutschen Ländern war der Landesherr gleichzeitig Kirchenoberhaupt. Gleichzeitig gab es aber ausgehend von den Philosophen der Aufklärung eine Gegentendenz, die eine Trennung von Kirche und Staat forderte.Die erste Verfassung in der dieses Konzept nachhaltig Eingang gefunden hat, ist die Verfassung der USA.

In vielen anderen Staaten gab es in den folgenden Zeiten vielerlei ähnliche Entwicklungen, natürlich auch Gegenkräfte und nicht selten ein Auseinander-Driften von Verfassungstheorie und Wirklichkeit. In der Türkei gibt es seit 1924 eine säkulare Verfassung, in der letzten Zeit sind aber starke Gegenkräfte in der politischen Landschaft wirksam. In Polen wurde die ausdrücklich Trennung zwischen Kirche und Staat aus dem Jahre 1952 in der Verfassung von 1997 wieder relativiert und seit dem Regierungswechsel in den letzten Jahren ist ein verstärkter Einfluss klerikaler Kräfte festzustellen.

Aber die Verfassungs-Wirklichkeit kann sich auch anders verschieben. Es kommt darauf an, wie die Zivilgesellschaft sich entwickelt. Manchmal zeigt sich das an scheinbaren Kleinigkeiten. In den fünfziger Jahren rutsche einem Fußball-Kommentator während der Spielberichterstattung heraus “ Liebrich, du bist ein Fußball-Gott“ . Anschließend bekam er Ärger. Kirchenvertreter  witterten Blasphemie. Ungefähr fünfzig Jahre später beendete  der Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler seine Karriere. Zehntausende im Dortmunder Westfalenstadion ( sicherlich Christen, Muslime und Atheisten gemeinsam) skandierten “ Jürgen-Kohler-Fußballgott“. Niemand beschwerte sich darüber. Ich, wie die Mehrheit in diesem Lande, möchte mir nicht von irgendwelchen kleinkarierten Menschen vorschreiben lassen, was ich zu sagen habe oder nicht. So bin ich beispielsweise auch froh, dass die Versuche von verschiedenen Politikern den § 166 im Strafgesetzbuch zu verschärfen ( sogenannter Blasphemie §) gescheitert sind, zuletzt gab es diesen Versuch von CSU Politikern nach der Veröffentlichung der Mohammed Karikaturen in der Zeitschrift Charlie Hebdo (  3 Jahre vor den Attentaten).

Übrigens eine Religion braucht nicht den Beweis antreten, das sie und alle Aussagen in ihren heiligen Bücher mit dem Grundgesetz übereinstimmen. Dann hätten auch die christlichen Kirchen ein Problem. Wie die Aufforderungen zum Völkermord im 4.Buch Mose rechtfertigen? Oder ist die frauenfeindliche Einstellung, die an einigen Stellen in den Paulusbriefen zum Ausdruck kommt, grundgesetzkonform? Nein es zählen nur die Handlungen, nicht Glaubensinhalte. Das hat bereits Thomas Jefferson, einer der Väter der US Verfassung, sehr gut in einem Kommentar ausgedrückt “ the legitimate powers of government reach actions only, not opinions.“

Im deutschen Grundgesetz ist eine Trennung zwischen Staat und Kirche nicht verankert, wie zB  in der Verfassung der USA oder Frankreichs. Aber wir sollten uns dafür einsetzen, dass sich die Verfassungswirklichkeit weiter in diese Richtung entwickelt. Etwas anderes macht ja auch wohl kaum Sinn bei einer Bevölkerung, zu der zu 29% evangelische Christen, zu 30% Katholiken und zu 34% Konfessionslose gehören.

Ich persönlich halte es mit Tomas Jefferson : Die legitimen Befugnisse der Regierung erstrecken sich nur auf Handlungen, die anderen schaden. Aber es verletzt mich nicht, wenn mein Nachbar sagt, dass es zwanzig Götter oder keinen Gott gibt.

Manches mag früher besser gewesen sein, aber das Meiste nicht

Es ist jetzt 56 Jahre her, da stand ich als 14jähriger Fan in der vordersten Zuschauerreihe am ersten Bundesliga Spieltag so nah am Spielfeldrand – ohne Zaun oder Graben dazwischen – dass ich den Spieler der gegnerischen Mannschaft beim Einwurf an der Hose hätte festhalten können. Wir waren laut und haben freche Lieder gesungen, aber Gewalt in den Stadien gab es damals nicht.

Als ich 19 war habe ich in den Semesterferien als Briefträger gearbeitet. Der Zusteller, dessen Urlaubsvertretung ich machen sollte, gab mir Tipps, ja nicht zu schnell zu sein, er sagte mir, wo ich einen Kaffee umsonst bekäme, und wann ich in einer bestimmten Kneipe die Post bringen solle, damit ich ein Bier gratis bekäme. Wenn ich den Postzustellern heute zusehe, weiß ich, sie haben sicher mehr Stress als damals.

War also früher alles besser? Nein, bestimmt nicht. Es war nämlich auch eine Zeit, in der Eltern strafrechtliche Verfolgung befürchten mussten, wenn sie erlaubten, dass der Freund der Tochter bei ihnen übernachtete . Menschen mit damals nicht als normal empfundenen sexuellen Orientierungen drohten Gefängnisstrafen. In der Schule der Meinung des Lehrers zu widersprechen, konnte unangenehme Konsequenzen haben. Ärzte waren Halbgötter in Weiß, deren Behandlungsmethoden natürlich nicht anzuzweifeln waren. An den Grenzen zu den europäischen Nachbarländern gab es Schlagbäume und Grenzkontrollen.

Übrigens auch damals schon habe ich das Gerede gehört, früher ( damit war damals die Nazi-Zeit gemeint ) habe es nicht soviel Kriminalität gegeben, weil man mit Verbrechern nicht so sanft umgegangen sei und weil weniger Ausländer im Land gewesen wären. Also früher alles besser? Bestimmt nicht.

Es hat sich Vieles geändert. Das Meiste zu Besseren. Es gibt mehr Freizügigkeit und Liberalität. Meinungsfreiheit und Informationsvielfalt haben zugenommen. Wir reisen durch ganz Europa und schließen Freundschaften, ohne Grenzkontrollen oder andere Schwierigkeiten. Wir können zwischen Telefonanbietern, Stromversorgern und anderen Service-Anbietern problemlos wechseln.

Natürlich gibt es auch Dinge, die ich kritisch sehe. Das ist zum einem, die Kommerzialisierung immer weiterer Lebensbereiche und damit verbunden eine Zunahme des Stress für die Menschen und in diesem Zusammenhang auch eine größere Unsicherheit für die meisten Arbeitnehmer. Und auch -zumindest teilweise- weniger Respekt im Umgang miteinander, stelle ich fest. Ein bestimmter Egoismus und ethischer Nihilismus verbreitet sich bei vielen Mitmenschen. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass der respektvollere Umgang damals nicht innerer Überzeugung entsprach, sondern von Autoritäten erzwungen und durch soziale Kontrolle gesichert wurde. Diese negative Entwicklung ist möglicherweise eine unschöne Begleiterscheinung der größeren Liberalität.

Deshalb sollten wir uns schon Gedanken machen, wie wir einen respektvolleren und toleranteren Umgang miteinander erreichen können, und wie wir die fortschreitende Kommerzialisierung bändigen können, damit diese Gesellschaft ein sozialeres Gesicht erhält. Keinesfalls sollten wir auf das Geschwafel hereinfallen, früher sei alles besser gewesen oder gar, es läge nur an der Migration ( besonders vernagelte Verschwörungstheoretiker reden vom Bevölkerungsaustausch).

Wir leben in schnelllebigen Zeiten und stehen vor großen Herausforderungen. Aber Optimismus und Besinnung auf unsere Werte können helfen. Deshalb zitiere ich gerne abschließend unsere Bundeskanzlerin, die ich sonst auch oft kritisiere : Wir schaffen das !

Don`t Let The Bastards Grind you Down: The Testaments By Margaret Atwood

Nolite te bastardes carborundorum (Don`t let the bastards grind you down) the secret message of The Handmaid`s Tale has become the slogan of many feminists and others resisting against suppression

Margaret Atwood`s dystopian masterpiece has a sequel now. Offred, the protagonist of The Handmaid`s Tale, does get ground down by the bastards who control her life. There is no escape for her. In the Testaments, the newly release sequel, things have changed. It`s a thriller, it´s escapist and in this meaning it shares something with Hulu`s Handmaid`s Tale TV adaption. The action takes place again in Gilead a totalitarian theocracy.

This time it`s focused on the Aunts, the women who are entrusted with governing the other women of Gilead. These characters may remind you of mean nuns at a Catholic school or State Security agents in totalitarian states. In The Handmaid`s Tale Aunt Lydia was a sadistic cipher, a monster. In The Testament we get to know a new version of Aunt Lydia.

She is a victim herself, who asks the question: “ what good is it to throw yourself in front of a steamroller out of moral principles and then be crushed flat like a sock emptied of its foot?“ and she answers: „better to fade into the crowd the piously praising unctuous, hate-mongering crowd. Better to hurl rocks than to have them hurled at you.“

As The Testament opens she is preparing to use the power she has gained for another purpose. She is close to death, and she has to decide. “ Who to take down with me. I have to make my list.“ If you want to know, who will be Lydia`s victims – those who drive Gilead or those who oppose it – you should read The Testaments.

The Testaments is about women resisting totalitarian government, who fight back without ever getting ground down, it is aspirational in a way its predecessor never even claimed to be. Fighting back means sometimes having to make difficult decisions. Margaret Atwood puts a quote of Ursula Le Guin at the beginning of her story:

“Freedom is a heavy load, a great and strange burden for the spirit to undertake …. It is not a gift given, but a choice made, and the choice may be a hard one.”

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China’s Rise Is a Bigger Challenge to The Liberal and Democratic Western World Than The Soviet Union Ever Has Been

There are two central facts about China today. The first is that the country has just experienced a period of economic growth the likes of which the world had never before seen. The second is that it is ruled, increasingly dictatorially, by an unelected communist party that puts people in prison for their convictions and limits all forms of free expression and association.

We see a capitalist system run by a communist party. But unlike the Soviet bloc in the Cold War era, walled in Marxist ideology, China’s leadership is more than flexible in such ideological issues and economically successful.

Two developments are foreseeable for the near future:

China`s economic importance will increase and the U.S.-Chinese competition will turn not just on hard power but also on each country’s ability to command the moral high ground.

The polarization of China and the United States will not result in another Cold War scenario, but their mutual distrust will ultimately drive the world center from Europe to East Asia.

China is preparing to be the dominant power in a post-liberal world. It`s dominating influence can only be limited, if in the Western World two things happen. The US should not only rely on its economic strength but on the liberal, creative and democratic values that have made it strong. And Europe must not fall back into nationalist sectionalism, but must develop its unity and operate in a community of values together with the US.

At the moment there are some developments that can not make us optimistic. Trump in the WH doesn`t see anything but bilateralism and enemies in his own country and in the Western World. Boris Johnson in the UK tries his very best to ruin his country and other nationalist and right-wing tendencies are a danger to the development of a united and strong Europe.

But the values of the free world have in the past proven to be stronger than all fascist and communist threats. I am deeply convinced that this can also be in future, if we stand together to these values.

Mussolini, die AFD und ihre Verbündeten

Die historische Erhahrung zeigt uns deutlich, dass Faschismus kaum jemals einfach so vom Himmel fällt und dass spätere Diktatoren oft erst einmal tüchtig Kreide gefressen hatten, bevor sie den Marsch durch die Institutionen antraten. Mussolini hat einmal gesagt, damit es „nicht zu viel lästiges Gegackere gebe, müsse man dem Huhn die Federn ganz langsam, schön eine nach der anderen ausrupfen.“ Also bedient man sich einer Salamitaktik.

Nach der Landtagswahl in Sachsen, warum nicht eine CDU Minderheitsregierung? Die kann doch, ohne auf lästige Grüne oder ähnliche linke Kräfte angewiesen zu sein, mit wechselnden Mehrheiten regieren. Der Hintergedanke ist natürlich dabei, wenn die sich erstmal daran gewöhnt haben, dass mit CDU/AFD Mehrheiten etwas durchgesetzt wird, dann kann man dem Huhn auch die nächste Feder ausrupfen, d.h. dann stehen Koalitionsregierungen mit der AFD an. Und wenn erstmal in drei Bundesländern Koalitionsregierungen mit Rechtsextremen bestehen, dann hat man auch im Bund schon mal einen Fuss in der Tür. Wieder Feder für Feder die gleiche Taktik. Und wenn man erstmal in der Bundesregierung sitzt und noch entsprechende Schlüssel-Ministerien besetzt hat, dann kann man die Regierung in Salvini- Manier vor sich hertreiben. Zum Schluss braucht es nur noch eine größere Wirtschaftskrise, dann lässt man die Regierung platzen und geht mit Forderungen, die natürlich populär und einfach klingen, in den Wahlkampf. Und die Machtergreifung ist zum Greifen nahe.

Es braucht nicht unbedingt einen Militärputsch oder einen bewaffneten Marsch auf die Hauptstadt, um die Demokratie ins Jenseits zu befördern, sondern die Salamitaktik ist oft die viel geeignetere Methode. Deshalb ist die Devise: „Wehret den Anfängen“ so wichtig. Die Forderung aller Demokraten an die politischen Akteure heißt :

Keine Koalitionen oder irgendwie gearteten Zusammenarbeiten mit der von Rechtsextremen dominierten AFD !